bunt statt braun - nazis entgegentreten
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Kundgebung:
Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!

Am 22.03.2012 veranstaltete das Bündnis gegen Rechts Hildesheim eine Kundgebung unter dem Motto "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!", zu der sich etwa 150 Menschen friedlich versammelten.

Anlass war der Jahrestag der Bombardierung Hildesheims. Hintergründe hierzu sind in den Redebeiträgen vom Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim, von Ralf Jürgens und Olaf Gambig nachzulesen.

Der Aufruf zur Kundgebung hier als .pdf

Wer sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Hildesheim auseinandersetzen möchte, dem/der sei das Buch "Hildesheim und seine Antifaschisten" von Hans Teich empfohlen.

Aufruf zum NPD Verbot

Eine erneute Kampagne des VVN/BdA zum Verbot der NPD und der Abschaffung des V-Leute-Unwesens. Listen zur Unterschriftensammlung gibt es hier.

Die Abwertung der Anderen.

Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung
Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Projekt "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus"

Was jetzt zu tun ist

Appell gegen Neonazis: Was jetzt zu tun ist.
Ein Aufruf von Mobilen Beratungsteams und Beratungsprojekten für Opfer rechter Gewalt.

Polizei stellte 120 Waffen bei Neonazis in Niedersachsen sicher

Bei Neonazis in Niedersachsen sind in den vergangenen fünf Jahren mehr als 120 Waffen sichergestellt worden. Dies geht aus einer Antwort von Innenminister Uwe Schünemann (CDU) auf eine Anfrage der Linksfraktion im Landtag hervor. Demzufolge konfiszierten die Sicherheitsbehörden landesweit neben zahlreichen Schlagringen, Elektroschockern, Wurfsternen auch 17 Messer und mehr als 28 Schusswaffen, darunter ein Sturmgewehr. | 14.12.2011 07:13, Quelle: NDR

Fragen und Antworten finden Sie in den Pressemittilungen des Niedersächsischen Landtages hier und hier.

Neonazi-Morde und Verbindungen nach Hildesheim

Über bewaffnete Neonazi-Kreise, auch mit einer Spur nach Hildesheim im "Störungsmelder Blog" der "Zeit"

Nachdem die Berliner Zeitung “Der Tagesspiegel” am 21. November 2011 über Verbindungen der Terrorzelle des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) zu Hildesheimer Neonazis und deren paramilitärischen Trainings herstellte, berichtete am 29.11.2011 das ZDF-Nachrichten-Magazin “Frontal 21” und zeigte konkrete Verbindungen auf.

Bereits seit 2007 wurde in mehreren Veröffentlichungen darauf hingewiesen, in welchem Spektrum sich der Inhaber und die Mitarbeiter_innen des Hildesheimer Tattoo-Shops “Last Resort” bewegen. Darin wurden bereits die paramilitärischen Trainings und Scharfschützen-Übungen sowie die Verbindungen in die militante Neonazi-Szene thematisiert.

Mit welcher Zielrichtung und vor welchem Hintergrund diese Aktivitäten stattfanden, erscheint mit dem Wissen von heute sehr viel klarer.

Weitere Infos zu "Last Resort" gibt es beim Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim.

Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt den Opfern der Nazi-Morde und deren Angehörigen.

Über Frauen in der Neonazi-Szene berichtet der "Tagesspiegel" am 01.12.2011 Auch hier wieder führt der Weg nach Hildesheim, zu Ricarda Riefling, die im Interview vorgibt, sich von den Taten der "NSU" zu distanzieren.

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foto kundgebung lilie